Franziskus fährt Bus

Neuer Papst lässt Limousine stehen

Spektakulär - der neu gewählte Papst Franziskus bleibt sich treu: Er ließ die bereits vorgefahrene Mercedes-Limousine stehen und fuhr mit den Kardinälen gemeinsam im Bus zur Unterkunft Santa Marta, wie ein deutscher Konklave-Teilnehmer berichtete.

Die Nachricht habe sich wie ein Lauffeuer unter den Vatikanbediensteten verbreitet. Auch als Erzbischof von Buenos Aires hat der neue Papst stets öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt. Statt seiner Bischofsresidenz bewohnte Kardinal Jorge Mario Bergoglio in Buenos Aires ein schlichtes Appartement. Er ging selbst im Supermarkt einkaufen, machte Spaziergänge und fuhr viel mit dem Bus. Bergoglios Vater war Eisenbahnangestellter - vielleicht rührt daher seine Vorliebe für den öffentlichen Nahverkehr.

kna