• Was sind wir dem Staat schuldig?
    „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“, sagt Jesus. Aber was schulden wir dem Kaiser, dem Staat? Steuern, den Gang zur Wahl, politisches Engagement? Fragen an den Bochumer Professor für Christliche Soziallehre, Joachim Wiemeyer.
  • Wie wird das Reich Gottes sein?
    Hochzeitsgäste, Winzer, Dirnen und Erntehelfer: In diesen Wochen erzählen die Sonntagsevangelien in Gleichnissen davon, wie Gottes Reich sein wird. Eines kann man wohl sicher sagen: Es wird anders, als viele es erwarten.
  • Anfrage
    Meines Wissens nach sind vor allem die 95 Thesen von Martin Luther für die Kirchenspaltung verantwortlich (vielleicht nicht nur). Welche der Thesen sind denn heute noch von Bedeutung? K.-P. T., per E-Mail
  • Wem gehört der Weinberg? Wer sind die Winzer?
    „Er wird den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern“, heißt es im Evangelium. Sind wir Christen diese anderen Winzer? Und: Wie gewiss ist uns das Heil? Kann es auch uns weggenommen werden?
  • Anfrage
    Ich als Nichtkatholik wüsste gern mehr über den Rosenkranz: Wieso heißt er so? Weshalb betet man ihn? Wie ist er entstanden? Warum trägt man ihn bei sich? H. J. J., Berlin Der Rosenkranz verdankt seinen Namen dem lateinischen Begriff für Rosengarten, „rosarium“. Seit dem Hochmittelalter bezeichnet man so Sammlungen poetischer Texte oder Gebete. Außerdem bezeichnet „rosarium“ den Rosenkranz im Wortsinn, also eine Krone aus Blüten, mit dem Gläubige Marienstatuen geschmückt haben. Die Rose gilt traditionell als Blume Mariens.
  • Der Hymnus im Philipperbrief
    Heute kennt man die Nationalhymne und Vereinshymnen im Sportstadion. Gottesdienste klingen oft weniger begeisternd. Dabei sind Hymnen wie der aus dem Philipperbrief ursprünglich Loblieder, die den Gottesdienst prägten.
  • Anfrage
    Die Zahl der Priester sinkt bekanntlich. Ist denn den Priestern vorgeschrieben, wie viele Eucharistiefeiern sie an einem Tag feiern dürfen, insbesondere an Sonn- und Feiertagen, und gehört die Vorabendmesse zwingend dazu? P. E., Aachen
  • Ein Mann, der umkehrt
    „Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne“, mahnt Jesaja. Für den israelischen Fußballrowdy Dudi Misrachi hat der Satz praktische Bedeutung bekommen. Er hat seinen Weg verlassen und will auch andere mitnehmen.
  • Lesungen zum 24. September (25. Sonntag im Jahreskreis)
    Die Arbeiter im Weinberg murren, als sie unterschiedliche Löhne erhalten. Doch geht es im Gleichnis Jesu nur um Lohngerechtigkeit – oder vielleicht auch um die Angewohnheit der Menschen, sich immer mit anderen vergleichen zu müssen? Die Lesungen des Sonntags. Erste Lesung Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen.
  • Anfrage
    Warum ist der auferstandene Jesus nicht vor dem Hohen Rat oder Pilatus erschienen? Das hätte doch überzeugt. K. H. S., Wien